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geschichte und meilensteine 2012

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1995 1991 1989 1988

   

 05. Juni 2012

Im Rahmen der Umflottung und Homogenisierung der Flotte der LAR verlässt die Cessna Citation Mustang die Flotte der LAR.

 17. November 2011

Die beiden neuen Ambulanzflugzeuge der Luxembourg Air Rescue (LAR) werden offiziell der luxemburgischen Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Umstrukturierung der Flugzeugflotte trägt die LAR den technologischen Entwicklungen der Luftfahrt und der Medizin der vergangenen Jahren Rechnung und startet im wahrsten Sinne des Wortes in eine neue Ära der Ambulanzfliegerei.

 1. Mai 2011

Am 1. Mai 2011 landet das erste der beiden Flugzeuge am Flughafen Findel. Der LearJet 45XR gehört zu den technologisch modernsten Jets seiner Kategorie und erzielt eine hohe Reichweite bei geringem Verbrauch. Zudem überzeugte der LearJet 45XR durch seine gute Kurzlandeeigenschaft sowie seine Schnelligkeit.

 Februar 2011

Nach einer langen Vorbereitungsphase wurde im Februar 2011 offiziell die Kooperation zwischen der kanadischen Luftrettungsorganisation Skyservice Air Ambulance und der European Air Ambulance EAA (der Tochterorganisation der LAR in Zusammenarbeit mit der DRF Luftrettung) bekannt gegeben. Durch diese Kooperation können Rückführungen mittels eines Wing-to-wing Transfers aus dem und in den nord- und mittelamerikanischen Raum, schneller und effektiver durchgeführt werden.
Ein Wing-to-wing Transfer sieht vor, dass ein Patient zum Beispiel aus Kuba von Skyservice abgeholt und in einem Ambulanzflugzeug nach Montreal oder Goose Bay geflogen wird, während zeitgleich ein intensivmedizinisch ausgestatteter Ambulanzjet der EAA in Richtung Kanada startet. In Montreal oder Goose Bay findet dann die Patientenübergabe Wing-to-wing statt, das heißt, der Patient wird am Flughafen von einem Ambulanzjet in den anderen gehoben, ohne dass die intensivmedizinische Betreuung unterbrochen wird. Bereits im Jahr 2009 wurde auch eine Kooperation mit der Luftrettungsorganisation RMSI geschlossen. RMSI hat sich auf die Evakuierung von Patienten aus Krisenregionen spezialisiert. RMSI übernimmt hierbei die Rolle, Patienten, die sich in Krisengebieten befinden vor Ort zu stabilisieren und anschließend via Ambulanzflugzeug zum nächsten sicheren internationalen Flughafen zu evakuieren. Von hier aus übernimmt die EAA die weitere Betreuung und Rückführung des Patienten. (Siehe auch http://www.air-ambulance.com)

 23. November 2010

Am Flughafen Findel begrüßt LAR Präsident René Closter das 180.000ste Mitglied der LAR und ließ es sich nicht nehmen, persönlich der Familie für ihre Unterstützung zu danken. In einer Rede betont er, dass das Bestehen der LAR nur durch die Unterstützung der LAR Mitglieder möglich ist, die die „Raison d’être“ der LAR sind. Ohne die große Solidargemeinschaft und die Beiträge der Mitglieder könnte die lebensrettende Hilfe aus der Luft gar nicht sichergestellt werden.

18. Juli 2010

Mit dem Bambi Bucket ®, einem Löschwasser-Außenbehälter, erweitert die LAR in Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Innenministerium ihren Einsatzbereich.
Mit Hilfe des Bambi Bucket ® können Wald- und Flächenbrände, sowie schwer zugängliche Brände aus der Luft gelöscht werden.

März/April 2010

Im Rahmen eines 6-wöchigen Trainingsprogramms schickt die LAR einen Hubschrauber vom Typ MD902 nach Österreich. Die LAR Piloten übernehmen vor Ort die Schulung der Hubschrauberpiloten der Luftrettungsorganisation Heli Austria für den Hubschraubertyp MD902. Dass die LAR in diesem wichtigen Bereich von ihren österreichischen Kollegen angefragt wurde, ist ein Beweis für die Anerkennung, die die „Luxembourg Air Rescue" auf internationalem Parkett genießt.

05. März 2010

Der erste Einsatz des neuen fünften Hubschraubers der LAR. Der Hubschrauber vom Typ MD902 mit der Immatrikulation LX-HAR ergänzt die Flotte der LAR. 

 Dezember 2009

Im Rahmen einer neuen europäischen Richtlinie der EASA, die vorsieht, dass im Rettungsdienst nur noch Hubschrauber, die die höchste Leistungsklasse erfüllen, eingesetzt werden, war auch die LAR gefordert, ihre Hubschrauber diesem Standard anzupassen. In den vergangenen 2 Jahren wurden nach und nach die LAR Hubschrauber umgerüstet, um den neuen technischen Erfordernissen gerecht zu werden. Seit Dezember 2009 erfüllen alle Hubschrauber die neuen Sicherheits-Richtlinien.

29. April 2009

Die Flotte der LAR wird um eine Cessna Citation Mustang erweitert. Dieses Flugzeug soll vor allem im Bereich Organteamtransport eingesetzt werden. Die Mustang Citation bietet den Vorteil, dass eine sehr kurze Landepiste benötigt wird und sie somit auch regionale Flughäfen und kleine Flugplätze anfliegen kann.

April 2009

Das Transportministerium übergibt der LAR weitere dringend gebrauchte Hangarfläche am bisherigen Standort P5. Diese Übergangslösung soll bis zur Übergabe des Luxair Hangars eine bessere Unterbringung der LAR Ambulanzjets und Hubschrauber und des hochempfindlichen technischen Materials der LAR garantieren.

September 2008

Begrüßung des 175.000 Mitglieds. Innerhalb von 20 Jahren ist die LAR die mitgliederstärkste Organisation in Luxemburg geworden. 

Juli 2008

Die LAR weitet ihre Organstransporte auf ganz Frankreich aus in Zusammenarbeit mit France Transplant.

April 2008

Die LAR wird 20 Jahre alt und erinnert sich während eines Presse-Events mit den 3 Ressortministern (Mars Di Bartolomeo, Minister für Gesundheit und Soziales, Lucien Lux, Minister für Verkehr und Umwelt, und Jean-Marie Halsdorf, Innenminister) an die anfänglichen Schwierigkeiten und an die lebensrettenden Einsätze der letzten 2 Jahrzehnte. 

Oktober 2007

Aufgrund einer europäischen Ausschreibung wird die LAR in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rettungsflugwacht DRF mit dem Organtransport für das Universitätsklinikum Straßburg in ganz Frankreich beauftragt. 

November 2006

Die LAR stellt für den NATO-Gipfel 2006 in Riga einen Rettungshubschrauber zur Verfügung. Die Kosten für diesen Einsatz werden integral vom  luxemburgischen Staat übernommen. 

Juli 2006

Erweiterung der LAR-Flotte um einen Double-Stretcher Learjet 35A. Fortan ist der Transport von zwei Intensivpatienten gleichzeitig möglich. 

Oktober 2005

Der bisher längste humanitäre Katastropheneinsatz der LAR nach dem Erdbeben im pakistanischen Kaschmirgebiet : 925 geflogene Einsätze, bei denen 2112 Patienten und 20 to Hilfsgüter transportiert wurden. 

Juni 2005 

Air Rescue 3 übernimmt fortan die grenzüberschreitenden Rettungseinsätze in Rheinland-Pfalz und Saarland. 

März 2005

Der LAR-Helihangar in Ettelbrück wird eingeweiht. Fortan ist der Hubschrauber „Air Rescue 2" dort fest stationiert. Somit steigt die Einsatzbereitschaft im Oesling, Kosten werden durch tägliche Flüge von und zur LAR-Basis Findel gespart, und der Lärm für die Anwohner wird um ca. 40% reduziert. 

26. Dezember 2003

Auf Anfrage des Luxemburgischen Aussenministeriums, "Direction de la coopération", fliegt die LAR mit beiden Ambulanzjets nach Bam/Iran. Zusammen mit der Rettungshundestaffel des Luxemburgischen Roten Kreuzes leisten sie vor Ort Katastrophenhilfe. Humanitäre Einsätze gehören von nun an zum Einsatzspektrum der LAR. So folgten innerhalb eines Jahres zwei weitere derartige Einsätze: Im Februar 2004 brachte die LAR Hilfe nach Marokko (Erdbeben). Nach der Tsunami-Katastrophe im Januar 2005 flog die LAR ein eigenes medizinisches Team in das von der Flutwelle betroffene Gebiet, um Hilfe zu leisten

 Juli 2003

Inbetriebnahme eines zweiten Ambulanzflugzeugs Learjet 35A für weltweite Rückführungsflüge (LX-LAR). LX-LAR ersetzt die King Air B200 (LX-DUC). 

Oktober 2002

Flottenerweiterung: Um einen fortwährenden Flugbetrieb auch während der Wartungsintervalle zu gewährleisten, wird ein dritter Helikopter des Typs MD Explorer als Ersatzmaschine angeschafft. 

September 2002

Unterzeichnung einer Qualitätscharta durch die fünf führenden europäischen Luftambulanzorganisationen: Rega (CH), DRF (D), ADAC (D), Tyrol Air Ambulance (A) und LAR (L) 

9. Juli 2002

ISO 9001:2000-Zertifizierung für alle Bereiche. 

1. Januar 2001

Im Auftrag und für die luxemburgische Polizei nimmt die LAR einen zusätzlichen Hubschrauber vom Typ MD900 in Betrieb. Alle hierfür anfallende Kosten werden von der Polizei getragen.

April 2000

Inbetriebnahme des neuen Ambulanzflugzeugs Learjet 35A für weltweite Rückführungsflüge (LX-ONE). 

November 1999

Inbetriebnahme des neuen Ambulanzflugzeugs King Air B200 für Rückführungsflüge innerhalb von Europa und Nordafrika (LX-DUC). 

19. Juli 1996

Flottenwechsel: Einsatz von zwei neuen Hubschraubern des Typs MD900 und Eröffnung der zweiten Flugbasis in Ettelbrück, was dem SAMU ermöglicht, innerhalb von 10 Minuten an jedem Punkt in Luxemburg zu sein.

Mai 1995

Anpassung des LAR-Flugbetriebs an die Bedingungen der internationalen Flugrichtlinien JAR OPS. 

April 1995

Erbgrossherzog Henri übernimmt die Schirmherrschaft der LAR. Einsatz des zweiten Hubschraubers vom Typ Ecureuil.

1. November 1991

Integration der LAR in den luxemburgischen Rettungsdienst SAMU.

 15. Juni 1989

Anerkennung der Fondation Luxembourg Air Rescue als gemeinnützige Einrichtung durch großherzoglichen Erlass.

1. März 1989

Die LAR fliegt ihren ersten Einsatz mit einem gemieteten Hubschrauber. Mit der Bell B 206 Long Ranger darf sie anfangs allerdings nur Krankentransporte von Krankenhaus zu Krankenhaus fliegen. 

18. April 1988

Gründung der Luxembourg Air Rescue (LAR A.s.b.l.). Unter den Gründern befindet sich auch René Closter, heutiger Präsident der LAR.

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