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Erlebnisberichte

Schlaganfall - und plötzlich war der Urlaub zu Ende

Nicolas Seidenthal und Carmen Giacomantonio

 

Es war im ersten Urlaub nach der Pensionierung von Nicolas Seidenthal und Carmen Giacomantonio als das Unvorhersehbare geschah: Nicolas Seidenthal, 58 Jahre alt, bricht eines Abends plötzlich an der Hotelrezeption in Lanzarote  zusammen. Mit Blaulicht geht es in das nächstgelegene Krankenhaus. Diagnose: Schlaganfall. „Ich hatte zuvor leichtes Kopfweh, und kurz vor meinem Zusammenbruch bemerkte ich, dass mein linker Arm leicht gelähmt war, doch an einen Schlaganfall dachte ich nicht“, erinnert sich Herr Seidenthal und seine Frau fügt hinzu: „Mehrere Stunden lang musste ich im Krankenhaus warten, bevor ich erfuhr, was eigentlich mit meinem Mann los war.“ Noch in derselben Nacht kontaktierte Frau Giacomantonio die LAR. „Die Mitarbeiter der Air Rescue unterstützten uns von Anfang an. Die Disponenten am Telefon wussten mich gleich zu beruhigen und wir waren täglich in Kontakt. Als mein Mann transportfähig war, war alles von Seiten der LAR bereit für die Rückholung nach Luxemburg in einem ihrer voll ausgerüsteten Ambulanzflugzeuge. Es hat alles wunderbar geklappt.“ Aber auch dank der Unterstützung der ganzen Familie gelang es dem Paar, diese schwere Zeit zu meistern. Ein halbes Jahr nach seinem Schlaganfall geht es Herrn Seidenthal wieder gut, die Lähmungen sind fast vollständig weg. „Wir können nur jedem empfehlen, sich bei der LAR einzuschreiben. Sie hat uns auf jeden Fall sehr geholfen.“

Januar 2013

Diabetisches Koma - eine 5-Jährige in Lebensgefahr

Familie De Landtsheer

 

Ein paar erholsame Tage im schönen Schwarzwald mit der Familie waren geplant. Doch dann kam alles anders. Denn kaum in Hinterzarten angekommen, fing die 5-jährige Lola an zu hyperventilieren. Umgehend brachte ihr Vater, Luc De Landtsheer, sie ins nächstgelegene Krankenhaus. „Die Diagnose ließ uns aus allen Wolken fallen: Diabetes“, erklärt Herr De Landtsheer. Lolas Blutzuckerspiegel war bereits derart erhöht, dass sie kurze Zeit später im Krankenhaus in ein diabetisches Koma gefallen war - eine lebensbedrohliche Situation. Die Ärzte des Bezirkskrankenhauses beschlossen die umgehende Verlegung der 5-Jährigen in das Universitätsklinikum nach Freiburg. „2 Tage musste Lola auf der Intensivstation verbringen. Wir waren so glücklich, als sie wieder zu sich kam und mich auch gleich wiedererkannte“. Das war auch der Zeitpunkt für Herr De Landtsheer, die Air Rescue zu informieren. “Nur zwei Tage nach diesem ersten Anruf ging es nach Hause!“, erzählt Herr De Landtsheer. „Die Air Rescue organisierte auf perfekte Art und Weise die Rückholung mit einem ihrer Ambulanzflugzeuge und ich konnte sie in ihrer Zentrale zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen. Auch das medizinische Team, das uns in Freiburg abholte, hat sich professionell um uns gekümmert und betreute Lola äußerst herzlich.“, erinnert sich Herr De Landtsheer und fügt dankbar hinzu: „Auch wenn Lola im Universitätsklinikum in Freiburg nicht nur kompetent, sondern auch fürsorglich behandelt wurde, so war es doch eine Erleichterung, mit der Air Rescue wieder nach Hause zu kommen.“

Januar 2013

Zurück nach Hause im fliegenden Babybett

Familie Polfer

 

Der Urlaub in den Bergen endete für Familie Polfer abrupt, als der 3 Monate alte Matis aufgrund einer akuten Lungenbläscheninfektion ins Krankenhaus in Schwarzenberg in Österreich eingeliefert wird. „Am Montag fing Matis an zu husten und als es dienstags früh noch schlimmer wurde, habe ich erst in Luxemburg bei unserem Kinderarzt angerufen“, erzählt Frau Polfer. „Der riet auch gleich dazu, einen Arzt aufzusuchen, weil Matis eben noch so klein ist. Am Mittwoch wurde er dann stationär aufgenommen und musste ab Donnerstag Sauerstoff bekommen. Ich habe die LAR am Freitag nach der Visite verständigt, denn der Arzt sagte, dass sich der Zustand noch verschlechtern kann und Matis erst entlassen werden kann, wenn er 24 Stunden ohne Sauerstoff ausgekommen ist. Daran war am Vortag aber noch gar nicht zu denken.“ Die LAR kümmert sich umgehend um den Fall. Die erfahrene LAR Kinderärztin Dr. Katja Ihmann rät aufgrund des Krankheitsbildes zu einem Rücktransport in einem der medizinisch voll ausgestatteten Ambulanzflugzeuge der LAR und nur einen Tag später startet der Jet Richtung Salzburg. Nach anstrengenden Tagen mit wenig Schlaf ist Familie Polfer froh, dass es endlich nach Hause geht und vom ersten Anruf bis zur Ankunft in der luxemburgischen Kinderklinik war die LAR rund um die Uhr an ihrer Seite.

Juni 2012

„Ein schwarzes Loch in meiner Erinnerung“

Nicole Dequenne

 

Im Februar 2010 erlitt Nicole Dequenne völlig unerwartet eine Blutvergiftung. Ihr Zustand verschlimmerte sich dramatisch und sie wurde in ein künstliches Koma versetzt. Die Ärzte entschieden sich für eine dringende Verlegung in eine spezialisierte Klinik nach Brüssel. Der Wettlauf mit der Zeit begann. Die richtige Behandlung konnte über Leben und Tod entscheiden. „Im Oktober 2011, durften mein Mann und ich die Luxembourg Air Rescue am Flughafen besuchen. Mir war klar, dass mein Leben dank des schnellen Einsatzes der LAR gerettet wurde. Doch mir fehlte jegliche Erinnerung an diese Zeit. Der Besuch bei der Air Rescue half mir, die Lücke in meiner Erinnerung zu schließen, und mein Mann erinnerte sich an die gute Organisation und die professionellen und sehr herzlichen Mitarbeiter der LAR, die mich damals nach Brüssel flogen.“, so Nicole Dequenne.

Januar 2012

„Die LAR war für uns da!“

Familie Diederich-Diesburg

 

Es sollte ein erholsamer Familienurlaub werden. Familie Diederich-Diesburg wollte mit den Kindern Charel (4 Jahre alt) und Alex (1 Jahr alt) ein wenig Sonne, Sand und Meer genießen. Doch alles kam anders. Der kleine Alex litt plötzlich und ohne Vorwarnung an hohem Fieber. Die Symptome gingen weit über eine normale Erkältung hinaus. Die Familie wandte sich an die Luxembourg Air Rescue, um Rat zu erhalten. „Alex war am Kawasaki-Syndrom erkrankt. Im Gegensatz zu den Ärzten in Spanien, erkannte die Kinderärztin der LAR die Symptome sofort richtig und die Air Rescue entschied die umgehende Rückholung von Alex im Ambulanzjet. Es ist der schnellen Reaktion der Luxembourg Air Rescue zu verdanken, dass Alex rechtzeitig die richtige Behandlung erhielt und keine Folgeschäden davontrug“, so die Mutter von Alex.

Januar 2012

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