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LAR dans les médias

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Luxemburger Hubschrauber immer öfter im Einsatz

Wenn etwas passiert in der Region Trier kommen sie schnell rüber geflogen: Die Hubschrauber von den Luftrettern aus Luxemburg. Im vergangenen Jahr sind sie mehr als 1.000 mal ausgerückt. Tendenz steigend. Ein Funkspruch geht ein in der Leitstelle am Luxemburger Flughafen Findel. In Trierweiler im Kreis Trier-Saarburg hat ein Mann Herzprobleme. Pilot Marcel Kurpiers setzt seinen roten Helm auf, startet die Maschinen des Hubschraubers. Gemeinsam mit einem deutschen Intensivkrankenpfleger und einem Notarzt hebt er nun ab. Bei 250 km/h sind sie in zehn Minuten da. Die genauen Koordinaten für den Einsatz hat er von der Leitstelle Trier bekommen.

Eingespieltes Team

Die Zusammenarbeit mit den Rettungsleitstellen in Trier und Saarbrücken klappt hervorragend, berichtet Präsident René Closter. Selbst Trainings mit der Feuerwehr werden am Flughafen Bitburg gemeinsam absolviert. "Mich freut es, dass heute diese Nachbarschaftshilfe problemlos und ohne Bürokratie funktioniert und damit Menschen in Not geholfen werden kann", sagt er. René Closter ist selbst Hubschrauberpilot und Gründer der Luxembourg Air Rescue ? einem gemeinnützigen Verein.

Skepsis am Anfang

Die Gründung vor 26 Jahren war alles andere als einfach, denn weder Politik noch Verwaltungen wollten seine Idee unterstützen, erinnert sich Closter. So beschloss er, die Luftrettung mit ein paar Freunden einfach selbst aufzubauen, nahm eine Hypothek auf sein Haus auf und mietete den ersten Hubschrauber für Krankentransporte. Inzwischen sind mehr als 60 Prozent der Luxemburger Mitglied bei der Luxembourg Air Rescue (LAR) ? sie ist damit der größte Verein des Landes.

Weltweit unterwegs

150 Menschen aus zwölf Nationen arbeiten heute für die LAR, die Hälfte kommt aus der deutschen Grenzregion. Wie auch die meisten der Piloten und Notärzte. Sie sind inzwischen sogar weltweit unterwegs, helfen auch in Katastrophengebieten. "Wir haben uns mit der Deutschen Rettungsflugwacht zusammengetan und betreiben sieben Ambulanzjets. Wir transportieren Menschen durch die ganze Welt", erklärt Closter. Richtig stolz ist der Chef, dass sein Lebenswerk jetzt auch ein richtiges Zuhause bekommt. Gerade wurde der Grundstein für ein hochmodernes Gebäude mit Büros und zwei Hangars am Flughafen in Luxemburg gelegt. Die Rettungsflieger von der Luxembourg Air Rescue haben nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr zehn Prozent mehr Hubschraubereinsätze in der Region Trier und dem Saarland geflogen. Insgesamt rückten sie rund 1.100 Mal aus. Der Rettungshubschrauber wird von der Leitstelle in Trier verständigt, wenn ein Notarzt benötigt wird. Außerdem springt er für den ADAC Rettungshubschrauber Christoph ein. Stationiert ist die Air Rescue am Flughafen Findel in Luxemburg.

Quelle: SWR Landesschau aktuell