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Geschichte

Die wichtigsten Ereignisse seit Gründung der LAR im Jahr 1988 im Überblick

 

Mai 2018

Drei Jahrzehnte ist es bereits her, dass eine Handvoll Enthusiasten die Luxembourg Air Rescue aus der Taufe hoben. Diesen runden Geburtstag feierten die LAR-Mitarbeiter am 31. Mai 2018 gemeinsam mit ihren geladenen Gästen in Anwesenheit Ihrer Königlichen Hoheiten dem Großherzog und der Großherzogin von Luxemburg.

Zu den Gästen der Geburtstagsfeier auf dem Flughafen Findel gehörten neben den Botschaftern aus Belgien, Großbritannien, Griechenland, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden, auch zahlreiche Politiker aus Luxemburg und der Großregion. Eröffnet wurde die Zeremonie durch eine Ansprache von Premierminister Xavier Bettel, in der er betonte, dass die LAR ein Stück Luxemburg sei. Im Anschluss daran ließ René Closter, Gründungsmitglied und Präsident der LAR, 30 Jahre LAR Revue passieren.

 „Wir sind stolz auf das, was hier in den letzten 30 Jahren entstanden ist und sind dankbar für das Vertrauen, das uns die Menschen in Luxemburg und dem Rest der Welt entgegenbringen“, unterstrich er dabei. International genießt die LAR hohes Ansehen, gehört zu den 'big playern' weltweit. Tag für Tag fliegen ihre Teams Einsätze auch jenseits der Grenze.

US-Co-Pilot Jeff Skiles, bekannt geworden als einer der Helden vom „The Miracle on the Hudson“, gratulierte mit einer Keynote über die lebensrettende Landung auf dem Hudson River.

„Das Vertrauen unserer 185.000 Mitglieder sowie unserer Patienten jeden Tag aufs Neue zur rechtfertigen, bleibt unser wichtigstes Ziel - heute und in den nächsten 30 Jahren“, meinte René Closter abschließend. 

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Februar 2017

Der letzte LearJet 35A verlässt die LAR Flotte und wird gegen einen LearJet 45XR ausgetauscht. Damit ist die Flottenumstrukturierung abgeschlossen. Die LAR verfügt nun insgesamt über 5 LearJet 45XR.

1. Dezember 2016

Anfang Dezember landet das neue Ambulanzflugzeug der Luxembourg Air Rescue (LAR), das die Immatrikulierung LX-RSQ trägt und vom Flugzeugtyp LearJet 45XR ist, auf Findel. Es nimmt den Platz des kürzlich verkauften LearJet 35A ein. Somit verfügt die LAR nun über vier LearJet 45XR. Im Rahmen der 2011 begonnenen Flottenumstrukturierung wechselt die LAR ihre LearJet 35A kontinuierlich gegen neuere Flugzeuge aus. Ziel ist es, dass auch der letzte LearJet 35A die LAR Flotte im kommenden Jahr verlässt. Die LAR Flotte wäre damit im weltweiten Vergleich eine der jüngsten.

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3. November 2016

Eine weltweite Anerkennung für ihre professionelle und kompetente Arbeit im Bereich der Luftrettung und Rückführung von Patienten in Ambulanzjets erhält die Abteilung European Air Ambulance (EAA) der Luxembourg Air Rescue, welche verantwortlich für die kommerzielle Vermarktung der Ambulanzflüge an weltweite Geschäftspartner und Drittkunden ist, als sie bei der alljährlichen globalen Konferenz des „International Travel & Health Journal“ (ITIJ) in Berlin den Preis des besten Ambulanzflugzeuganbieters der Welt gewinnt. Dieser Preis wird an Organisationen verliehen, die einen herausragenden Beitrag im weltweiten Rückführungsbereich von Patienten in den letzten 12 Monaten geleistet haben. Unter allen weltweit operierenden Flugambulanzen wurden vier international renommierte Anbieter als Finalisten für diesen Preis nominiert.

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1. Oktober 2016

Seit dem 1. Januar 2013 werden alle Organteamtransporte für Frankreich außer denjenigen für Paris über das Luxembourg Control Center der LAR koordiniert und ausgeführt. Im Oktober 2016 wird der bestehende Vertrag erweitert. Bis dato flog das für die Organtransporte zuständige auf Findel basierte Flugzeug der LAR überwiegend nachts. Seit dem 1. Oktober 2016 ist ein LAR LearJet 24/7 auf Stand-by, sprich rund um die Uhr für Organtransporte einsatzbereit. Mit dieser Vertragserweiterung trägt man dem Anstieg der Organtransporte in Frankreich Rechnung, die mittlerweile vermehrt tagsüber stattfinden.

20 April 2016

Endlich ist es so weit: Nach einer Bauphase von etwas über einem Jahr – und damit genau nach Zeitplan – hat die Luxembourg Air Rescue ihr neues Gebäude am Flughafen Findel bezogen. Am 20. April 2016 feiern die LAR Mitarbeiter gemeinsam mit ihren geladenen Gästen die offizielle Eröffnung in Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit, des Großherzogs Henri von Luxemburg. Auf dem neuen Gelände wurden drei Hangars à insgesamt 3.600 m² für die LAR Flotte sowie 3.500 m² Büroflächen inklusive hochmoderner Einsatzzentrale und innovativer Schulungsräume fertiggestellt. Für René Closter, Präsident und CEO der Luxembourg Air Rescue, wurde damit die ideale Basis für die Luftrettung in Luxemburg geschaffen: „Das neue Gebäude wurde geplant von unseren Mitarbeitern für unsere Mitarbeiter.

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Es stellt einen bedeutenden Fortschritt für unsere lebensrettende Mission dar und zwar in mehrerlei Hinsicht. Die Infrastruktur und damit auch die Arbeitsbedingungen für die LAR Mitarbeiter wurden an entscheidenden Punkten optimiert, so dass sie ihre Aufgaben, Menschen in Not zu helfen, jetzt noch effizienter erfüllen können.“ Eine Neuerung ist beispielsweise, dass die LAR ab sofort als zugelassenes MDI Helicopters Service Center selbst die komplette Wartung der Rettungshelikopterflotte übernehmen kann. Damit sinken insbesondere bei größeren Wartungsarbeiten die Ausgaben, da die kostspielige Überführung der Maschinen ins Ausland entfällt. Auch die Flugzeugflotte kann in Zukunft in den neuen Anlagen der LAR selbst gewartet werden. Darüber hinaus sind nun alle LAR Mitarbeiter an einem Standort untergebracht. Das ermöglicht es nicht nur, Kosten einzusparen und wertvolle Ressourcen besser zu nutzen, sondern es ist auch für die Zusammenarbeit im Team förderlich. Dank kurzer Kommunikationswege zwischen den einzelnen Bereichen, können Arbeitsabläufe jetzt noch effizienter durchgeführt werden und dies ganz im Sinne der hohen Qualitätsstandards der LAR und zum Wohl ihrer Patienten und Mitglieder.

September 2015

Im September erhält die LAR die Zulassung zur Durchführung der „Base Maintenance„ an ihren Rettungshubschraubern, auch noch jährliche oder periodische Wartung genannt, da sie einmal pro Jahr anfällt. Bis dato wurde diese Inspektion in „MDHIService- Zentren„ in Deutschland, England und zuletzt in Belgien durchgeführt. Mit der „Base Maintenance„ waren aufgrund dieses Transports ins Ausland Kosten verbunden, die über die reinen Wartungskosten hinausgingen – vom Transport des Helikopters bis hin zur Unterbringung des Bordpersonals. Dadurch, dass die LAR Hubschraubertechniker die jährliche Hauptinspektion der LAR Helikopterflotte jetzt selbst vor Ort im eigenen Hangar durchführen können, wird die Wartungsarbeit kosteneffektiver. Und dies ist nur einer von ganz vielen Vorteilen, die diese Berechtigung mit sich bringt. Sie bedeutet beispielsweise auch eine wesentliche Zeitersparnis. So kam bisher zur Dauer der „Base Maintenance„, die in der Regel vier bis fünf Wochen beträgt, noch die Transportzeit hinzu. Diese konnte sich wiederum witterungsbedingt verzögern. Aus diesen Gründen war es seit jeher Ziel der LAR, die „Base Maintenance„ ihrer Helikopterflotte irgendwann selbst durchführen zu können.

30 September 2015

Die Stiftung zur Förderung der deutschluxemburgischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wissenschaften verleiht am 30. September Herrn René Closter den Stiftungspreis 2015 in Anerkennung und Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit im Sinn des Stiftungszwecks.

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Juni 2015

Zum vierten Mal seit 2002 wird die LAR in allen Bereichen geprüft und erhält das ISO Qualitätslabel für drei Jahre. Diese regelmäßige Kontrolle durch die „European Society for Certification of Management Systems„ (ESCM) trägt nicht nur dazu bei, das hohe Qualitätsniveau der LAR zu erhalten, sondern verbessert es auch kontinuierlich.

21 Mai 2015

Am 21. Mai feiert die Luxemburg Air Rescue die 10-jährige grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Saarland und Rheinland-Pfalz. An den Festlichkeiten in Nittel, genau an dem Ort, wo vor 10 Jahren alles begann, nehmen neben dem Innenminister Luxemburgs, Dan Kersch, auch der Staatsminister des Saarlandes, Klaus Boullion, und der Ministerialdirektor des Landes Rheinland-Pfalz, Randolf Stich, teil. Angefangen mit 2 Einsätzen pro Tag, fliegt der Rettungshubschrauber Air Rescue 3, welcher an die Leitstelle Trier angebunden ist, mittlerweile bis zu 1.000 Einsätze pro Jahr in diesen zwei Bundesländern.

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10 Februar 2015

Bereit für neue Herausforderungen: Die LAR nimmt ihre neue Ausrüstung für den Transport hochinfektiöser Patienten in Betrieb. Das medizinische Evakuierungsmodul, kurz Medevac, ermöglicht es beispielsweise, an Ebola erkrankte Patienten sicher zu transportieren, ohne dass Besatzung oder Maschine in Kontakt mit den Erregern gelangen. Die Entwicklung der „fliegenden Isolierstation“ für das Flugzeugmodell LearJet 45XR hatte mehrere Monate in Anspruch genommen, da sowohl medizinische als auch aeronautische Anforderungen berücksichtigt werden mussten. Hinzu kamen spezielle Trainingseinheiten für Piloten, Ärzte, Intensivkrankenpfleger und Ground-Handling-Personal, die in Zusammenarbeit mit Médecins Sans Frontières durchgeführt wurden. An der offiziellen Präsentation des neuen Medevac-Moduls am 10. Februar 2015 nehmen unter anderem Luxemburgs Innenminister Dan Kersch sowie Vertreter der Weltgesundheitsorganisation, des Haut- Commissariat à la Protection Nationale, der Administration des Services de Secours und des US-State-Departments teil. Anlass für die Entwicklung der Spezialausstattung war eine Anfrage der luxemburgischen Regierung, im Rahmen eines EUProjektes. Sämtliche Kosten wurden daher aus öffentlichen Mitteln finanziert.

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8. Dezember 2014

Am frühen Morgen des 8. Dezember 2014 landet der kürzlich erworbene LearJet 45XR der Luxembourg Air Rescue am Flughafen Findel. Die Erweiterung der Flugzeugflotte auf insgesamt fünf Ambulanzflugzeuge erfolgt im Rahmen der gewachsenen und erweiterten Aufgabengebiete der LAR. Das neue Flugzeug mit der Kennung LX-ONE fliegt seit dem 22. Januar 2015, nachdem es in den Corporate-Farben der LAR lackiert und das Zulassungsverfahren durch die DAC (Direction de l’Aviation Civile) abgeschlossen wurde, die ersten Patientenrückführungen.

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12. Juni 2014

Im Beisein des Ministers Bausch legt René Closter, Präsident und CEO der Luxembourg Air Rescue, den symbolischen Grundstein für das neue Dienstgebäude der LAR am Flughafen Findel. Die Zeit, in der die LAR Mitarbeiter in Containern und Zelten arbeiten müssen, wird zukünftig mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes ein Ende nehmen. In der nun anschließenden 15-monatigen Bauzeit wird ein funktionelles Gebäude mit zwei Hangars entstehen. Dieses wird nicht nur genug Platz für die hochmoderne Einsatzzentrale, sondern auch, dank der neuen Wartungshangars, optimale Bedingungen für die LAR-eigene „Maintenance“ bieten. So kann die LAR über ihre Funktion als MDHI Service Center hinaus auch selbst die komplette Wartung der Rettungshelikopterflotte übernehmen und somit Einsparungen durch das Entfallen der kostspieligen Überführung nach England bei größeren Wartungsarbeiten erzielen. Das neue Gebäude wird den Besatzungen und allen Mitarbeitern, die sich dann unter einem Dach befinden, letztendlich optimale Arbeitsbedingungen und die notwendige adäquate Infrastruktur bieten, um tagtäglich ihre lebensrettende Aufgabe ausführen zu können.

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18. April 2013

Im Jahr 2013 feiert die LAR ihr 25-jähriges Bestehen. In diesem Rahmen bietet die LAR eine exklusive Mitgliederreise mit der Luxair an und lud die Presse am 18. April auf den Flughafen Findel ein. Am 12. Juni 2013 wurde im Rahmen einer akademischen Sitzung mit geladenen Gästen und den Mitarbeitern der LAR gefeiert. Auch Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa ließen es sich nicht nehmen, an der akademischen Sitzung in der „Philharmonie Luxembourg„ teilzunehmen und der LAR zu ihrer 25-jährigen lebensrettenden Arbeit zu gratulieren.

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1. Januar 2013

Luxembourg Air Ambulance (LAA), 100%ige Tochter der Luxembourg Air Rescue, wird gemeinsam mit einem Partner in Frankreich exklusiver Organteamtransporteur für alle Transplantationszentren außer Paris. Im Rahmen der Zentralisierung des Organteamtransportes gewinnt die Luxembourg Air Ambulance, gemeinsam mit einem Partner, die frankreichweite Ausschreibung zur Bereitstellung eines zentralen Einsatzzentrums sowie der Durchführung der Organteamtransporte. Seit dem 1. Januar 2013 werden alle Organteamtransporte für Frankreich außer denjenigen für Paris über das Luxembourg Control Center der LAR koordiniert und ausgeführt. Gemeinsam werden ca. 1.300 Einsätze im Jahr geflogen.

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13. November 2012

Die LAR begrüßt die Familie Wagner-Da Silva aus Useldingen als 185.000stes Mitglied am Flughafen Findel. Zirka 60% der luxemburgischen Bevölkerung unterstützen somit die lebensrettende Hilfe aus der Luft. René Closter, Präsident und CEO der LAR, betont: „Dass die LAR besteht, ist nur durch die Unterstützung unserer Mitglieder möglich, die die ‚Raison d’être‛ der LAR sind. Ohne das Vertrauen der Bevölkerung, die große Solidargemeinschaft und die Beiträge der Mitglieder könnte die lebensrettende Hilfe aus der Luft nicht sichergestellt werden„.

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5. Juni 2012

Im Rahmen einer Homogenisierung verlässt die Cessna Citation Mustang die Flotte der LAR.

Februar 2012

Im Auftrag des Außenministeriums Luxemburgs ist ein Rettungshubschrauber der Luxemburg Air Rescue in Albanien im Einsatz. Hier sind ganze Landstriche durch einen heftigen Wintereinbruch und ergiebigen Schneefällen von der Außenwelt abgeschnitten. Die Versorgung in zahlreichen Gemeinden im Norden des Landes liegt brach. Die Luxembourg Air Rescue fliegt Einsätze, um die Menschen in entlegenen Bergdörfern mit Lebensmittel und Medikamenten zu versorgen.

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17. November 2011

Die beiden neuen Ambulanzflugzeuge der Luxembourg Air Rescue (LAR) werden offiziell der luxemburgischen Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Umstrukturierung der Flugzeugflotte trägt die LAR den technologischen Entwicklungen der Luftfahrt und der Medizin der vergangenen Jahren Rechnung und startet im wahrsten Sinne des Wortes in eine neue Ära der Ambulanzfliegerei.
 

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1. Mai 2011

Am 1. Mai 2011 landet das erste der beiden neuen Flugzeuge am Flughafen Findel. Der LearJet 45XR gehört zu den technologisch modernsten Jets seiner Kategorie und erzielt eine hohe Reichweite bei geringem Verbrauch. Zudem überzeugt der LearJet 45XR durch seine gute Kurzlandeeigenschaften und seine Schnelligkeit.

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Februar 2011

Nach einer langen Vorbereitungsphase wird im Februar 2011 offiziell die Kooperation zwischen der kanadischen Luftrettungsorganisation SkyserviceTM und der European Air Ambulance EAA (der Tochterorganisation der LAR in Zusammenarbeit mit der DRF Luftrettung) bekannt gegeben. Durch diese Kooperation können Rückführungen mittels eines Wing-to-Wing Transfers aus dem und in den nord- und mittelamerikanischen Raum, schneller und effektiver durchgeführt werden. Ein Wing-to-Wing Transfer sieht vor, dass ein Patient zum Beispiel in Kuba von SkyserviceTM abgeholt und in einem Ambulanzflugzeug nach Montreal oder Goose Bay geflogen wird, während zeitgleich ein intensivmedizinisch ausgestatteter Ambulanzjet der EAA in Richtung Kanada startet. In Kanada findet dann die Patientenübergabe Wing-to-Wing statt, das heißt, der Patient wird am Flughafen von einem Ambulanzjet in den anderen gehoben, ohne dass die intensivmedizinische Betreuung unterbrochen wird. Bereits im Jahr 2009 wurde eine solche Kooperation mit der Luftrettungsorganisation RMSI geschlossen. RMSI hat sich auf die Evakuierung von Patienten aus Krisenregionen spezialisiert und übernimmt hierbei die Stabilisierung der Patienten, die sich in Krisengebieten befinden, um sie anschließend mittels Ambulanzflugzeug zum nächsten sicheren internationalen Flughafen zu evakuieren. Von hier aus übernimmt die EAA die weitere medizinische Betreuung und Rückführung des Patienten.

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23. November 2010

Am Flughafen Findel begrüßt LAR Präsident René Closter das 180.000ste LAR Mitglied und lässt es sich nicht nehmen, persönlich der Familie für ihre Unterstützung zu danken. In einer Rede betont er, dass das Bestehen der LAR nur durch die Unterstützung der LAR Mitglieder möglich ist, die die „Raison d’être„ der LAR sind. Ohne die große Solidargemeinschaft und die Beiträge der Mitglieder könnte die lebensrettende Hilfe aus der Luft nicht sichergestellt werden.

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18. Juli 2010

Mit dem Bambi Bucket®, einem Löschwasser-Außenbehälter, erweitert die LAR in Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Innenministerium ihren Einsatzbereich. Mit Hilfe des Bambi Bucket® können Wald- und Flächenbrände, sowie schwer zugängliche Brände aus der Luft gelöscht werden.

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23. Juni 2010

Zum ersten Mal nimmt die LAR an der traditionellen Parade zum Nationalfeiertag teil. Drei Hubschrauber der LAR überfliegen während des zivilen Teils der Parade die „Avenue de la Liberté„.

März/April 2010

Im Rahmen eines 6-wöchigen Trainingsprogramms schickt die LAR einen Hubschrauber nach Österreich. Die LAR Piloten übernehmen vor Ort die Schulung der Hubschrauberpiloten der Luftrettungsorganisation Heli Austria für den Hubschraubertyp MD 902. Dass die LAR in diesem wichtigen Bereich von ihren österreichischen Kollegen angefragt wurde, ist ein Beweis für die Anerkennung, die die „Luxembourg Air Rescue„ auf internationalem Parkett genießt.

5. März 2010

Erster Einsatz des fünften Hubschraubers der LAR. Der Hubschrauber vom Typ MD902 mit der Immatrikulation LX-HAR ergänzt die Flotte der LAR.

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Dezember 2009

Im Rahmen einer neuen europäischen Richtlinie der EASA, die vorsieht, dass im Rettungsdienst nur noch Hubschrauber, die die höchste Leistungsklasse erfüllen, eingesetzt werden dürfen, ist auch die LAR gefordert, ihre Hubschrauber diesem Standard anzupassen. In den vergangenen zwei Jahren wurden nach und nach die LAR Hubschrauber umgerüstet, um den
neuen technischen Anforderungen gerecht zu werden. Seit Dezember 2009 erfüllen alle Hubschrauber die neuen Sicherheits-Richtlinien.

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9. September 2009

Die Air Rescue erhält die offizielle Zulassung zur selbständigen Wartung ihrer Hubschrauberflotte. Die Wartungsarbeiten können so schneller und flexibler durchgeführt werden.

Juni 2009

Erneute Prüfung und Bestätigung der ISO Zertifizierung 9001:2008 in allen Bereichen der Luftrettung der Air Rescue.

29. April 2009

Die Flotte der LAR wird um eine Cessna Citation Mustang erweitert. Dieses Flugzeug soll vor allem im Bereich Organteamtransport eingesetzt werden. Die Mustang Citation bietet den Vorteil, dass eine sehr kurze Landepiste benötigt wird und sie somit auch regionale Flughäfen und kleine Flugplätze anfliegen kann.

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April 2009

Das Transportministerium übergibt der Air Rescue weitere dringend gebrauchte Hangarfläche am bisherigen Standort P5. Diese Übergangslösung soll eine bessere Unterbringung der Ambulanzjets und Hubschrauber als auch des hochempfindlichen technischen Materials der Air Rescue garantieren.

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September 2008

Begrüßung des 175.000 Mitgliedes. Innerhalb von 20 Jahren ist die Air Rescue die mitgliederstärkste Organisation in Luxemburg geworden.

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Juli 2008

In Zusammenarbeit mit France Transplant weitet die Luxembourg Air Rescue ihre Organtransporte auf den Norden und Osten von Frankreich aus.

April 2008

Die Air Rescue wird 20 Jahre alt und erinnert sich während eines Presse-Events mit den drei Ressortministern (Mars Di Bartolomeo, Minister für Gesundheit und Soziales, Lucien Lux, Minister für Verkehr und Umwelt, und Jean-Marie Halsdorf, Innenminister) an die anfänglichen Schwierigkeiten und an die lebensrettenden Einsätze der letzten zwei
Jahrzehnte.

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October 2007

Aufgrund einer europäischen Ausschreibung wird die Air Rescue exklusiv mit dem Organtransport für das Universitätsklinikum Straßburg in ganz Frankreich beauftragt.

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November 2006

Die Air Rescue stellt für den NATO-Gipfel 2006 in Riga einen Rettungshubschrauber zur Verfügung. Die Kosten für diesen Einsatz werden integral vom luxemburgischen Staat übernommen.

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Erweiterung der Flotte um einen Double- Stretcher LearJet 35A (LX-TWO). Fortan ist der Transport von zwei Intensivpatienten gleichzeitig möglich.

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Oktober 2005

Während des dreimonatigen und damit bisher längsten humanitären Katastropheneinsatzes der Air Rescue nach dem Erdbeben im pakistanischen Kaschmirgebiet, flog der Air Rescue Hubschrauber 925 Einsätze, bei denen 2.112 Patienten und 20 Tonnen Hilfsgüter transportiert wurden.

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März 2005

Grenzüberschreitende Hilfe - Erweiterung um einen vierten Helikopter, denn in der Notfallhilfe gibt es keine Grenzen: Per Vertrag mit den Innenministerien von Rheinland- Pfalz und Saarland wird die Luxembourg Air Rescue in das Rettungssystem beider Bundesländer integriert. Ab sofort fliegt ein zusätzlicher Hubschrauber der Air Rescue vom Flughafen Findel täglich Rettungseinsätze ins nahe deutsche Grenzgebiet. Die Kosten für diese Einsätze werden von den
deutschen Krankenkassen übernommen.

März 2005

Der Air Rescue Helihangar in Ettelbrück wird eingeweiht. Fortan ist der Rettungshubschrauber „Air Rescue 2“ dort fest stationiert. Somit steigt die Einsatzbereitschaft im Oesling, Kosten werden durch tägliche Flüge von und zur Basis Findel gespart, und der Lärm für die Anwohner wird um ca. 40% reduziert.
 

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Januar 2005

Nach der Tsunami-Katastrophe fliegt die Air Rescue ein eigenes medizinisches Team in das von der Flutwelle betroffene Gebiet, um Hilfe zu leisten.

27. Mai 2004

Nach langem Kampf: Der erste Spatenstich für den Bau des Air Rescue Hangars in Ettelbrück ist gemacht!

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Februar 2004

Die Air Rescue bringt nach einem Erdbeben mittels Ambulanzflugzeug Hilfe nach Marokko.

26. Dezember 2003

Auf Anfrage des luxemburgischen Außenministeriums / „Direction de la Coopération au Développement“, fliegt die Air Rescue mit beiden Ambulanzjets nach Bam/Iran. Zusammen mit der Rettungshundestaffel des Luxemburgischen Roten Kreuzes leistet sie anlässlich des Erdbebens, welches mehr als 80.000 Todesopfer forderte, vor Ort Katastrophenhilfe. Humanitäre Einsätze gehören von nun an zum Einsatzspektrum der Air Rescue. So folgen innerhalb eines Jahres zwei weitere humanitäre Einsätze in Katastrophengebieten.

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Juli 2003

Inbetriebnahme eines zweiten Ambulanzflugzeugs des Typs LearJet 35A für weltweite Rückführungsflüge (LX-LAR). Die LX-LAR
ersetzt die King Air B200 (LX-DUC).

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Oktober 2002

Flottenerweiterung: Um einen fortwährenden Flugbetrieb auch während der Wartungsintervalle zu gewährleisten, wird ein
dritter Helikopter des Typs MD 900 Explorer als Ersatzmaschine angeschafft.

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September 2002

Unterzeichnung einer Qualitätscharta durch die fünf führenden europäischen Luftambulanz-Organisationen: Rega (CH), DRF (D), ADAC (D), Tyrol Air Ambulance (A) und LAR (L).

9. Juli 2002

Als erste Luftrettungsorganisation weltweit erhält die Luxembourg Air Rescue die ISO 9001 Zertifizierung in allen Bereichen.

1. Januar 2001

Im Auftrag und für die Luxemburgische Polizei nimmt die Air Rescue einen zusätzlichen MD 900 Explorer Hubschrauber in Betrieb. Die hierfür anfallenden Kosten werden von der Polizei getragen.

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Die Ambulanzjetflotte wird modernisiert. Anstelle der Mitsubishi MU 2 fliegt nun eine King Air B200 (LX-DUC) für die Air Rescue.

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November 1999

Aufgrund der vielen Auslandsrückführungen aus immer ferneren Ländern nimmt die Air Rescue ein zweites Ambulanzflugzeug des Typ LearJet 35A (LX-ONE) in Betrieb.

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April 1999

In Zusammenarbeit mit der Caritas International bringt die Air Rescue rund eine Tonne dringend benötigter Notfallmedikamente in ein Flüchtlingslager im Kosovo.

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März 1999

Flottenwechsel: Nach 8 Jahren treuer Dienste bei der Air Rescue, wird die BO 105 ersetzt und die Air Rescue nimmt einen zweiten Hubschrauber des Typs MD 900 Explorer in Betrieb.

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September 1998


Das erste eigene Ambulanzflugzeug, eine Mitsubishi MU 2, wird in Betrieb genommen. Von nun an können Repatriierungsflüge von Mitgliedern innerhalb von Europa und Nordafrika in Eigenregie durchgeführt werden.
 

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19. Juli 1996

Eröffnung einer zweiten Flugbasis in Ettelbrück. Dies ermöglicht dem SAMU von nun an innerhalb von 10 Minuten an jeden Punkt Luxemburgs zu gelangen.

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Die Air Rescue nimmt einen MD 900 Explorer in Betrieb, welcher die Ecureuil ersetzt. Dieses Hubschraubermodell eignet sich besonders gut für den Einsatz im Rettungsdienst aufgrund seiner Maße, seiner geringen Geräuschentwicklung und seines NOTAR-Systems (der MD 900 Explorer besitzt keinen Heckrotor, wodurch die Unfallgefahr gemindert wird).

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Mai 1995

Anpassung des Flugbetriebes an die Bedingungen der internationalen Flugrichtlinien JAR OPS 3.

April 1995

Einsatz eines zusätzlichen Hubschraubers vom Typ Ecureuil. Die Ecureuil wird ausschließlich für Sekundärtransporte (Transporte von Krankenhaus zu Krankenhaus) eingesetzt und startet von der Flugbasis Findel.

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April 1995

Erbgroßherzog Henri übernimmt die Schirmherrschaft der Luxembourg Air Rescue.

1 November 1991

Dank einer Konvention mit dem Innenminister wird die Air Rescue in den luxemburgischen Rettungsdienst SAMU integriert.

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15. Mai 1991

Flottenwechsel: Die neue zweiturbinige BO 105 CBS ersetzt die einturbinige Bell Long Ranger.

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9. Juli 1990

Generalvikar Mathias Schiltz wird zum Präsidenten der Fondation Luxembourg Air Rescue ernannt.

15. Juni 1989

Anerkennung der Stiftung Luxembourg Air Rescue als gemeinnützige Institution durch großherzoglichen Erlass.

1. März 1989

Die Air Rescue stellt ihren ersten Hubschrauber vor. Noch am gleichen Tag fliegt die Bell B 206 Long Ranger ihren ersten Einsatz. Anfangs darf die Air Rescue lediglich Krankentransporte von Krankenhaus zu Krankenhaus fliegen.

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18. April 1988

Many political, logistical, administrative and most of all financial hurdles had to be overcome before the official foundation of Luxembourg Air Rescue (LAR A.s.b.l.).